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Passend zu Weihnachten: Schlahaf in himmlischer Ruh...

Momentan haben wir eine ziemlich anstrengende Phase. Finde ich als Mama jedenfalls. Jeden Abend gibt es Probleme beim Einschlafen. Was bis vor einigen Wochen noch problemlos klappte, ist nun undenkbar: Hannah ins Bett legen, kurz ‚gute Nacht’ sagen und einfach raus gehen. Aus mehr bestand unser Abendritual nicht. Es war einfach nicht nötig. Seit ein paar Wochen wird gezetert und geweint, was das Zeug hält, wenn man das Zimmer verlässt. Einerseits total nervig, andererseits bekomme ich endlich mal das Gefühl, mein Kind vermisst mich, wenn ich nicht da bin. Auch ganz schön.
Meine Lösung: Ich setze mich in den Stuhl vor Hannahs Bett und warte bis sie vermeintlich eingeschlafen ist. (Falls ich zu früh aufstehe, geht das Spiel von vorne los.) Dann schläft sie ruhig bis ungefähr zwei oder drei Uhr nachts, bis das Theater wieder von vorne losgeht. Die neueste Variante: Hannah heult rhythmisch: „Wieder Pipi, wieder Pipi, wieder Pipi!“
Okay, zugegeben, Pipi in der Hose ist sicher nicht angenehm. Wenn man keine Windel mehr trägt. Was bei Hannah nicht der Fall ist. Und wenn die Windel tatsächlich überquellen sollte, kann es auch unbequem werden. Was bei Hannah aber auch nicht der Fall ist. Die Windel ist furztrocken. Unsere kleine Maus hat eindeutig erkannt, dass Mamas und Papas manipulierbar sind. Papas weniger. Die schlafen einfach weiter.
Wenn das Einschlafen mitten in der Nacht mit obiger Methode gar nicht funktionieren will, hilft in der Regel: Hannah ins große Bett zu uns umziehen zu lassen. Das freut wiederum Mamas Kuschelherz, stört aber Papas erholsamen Schlaf. Deshalb versuche ich, von dieser Option nur im äußersten Notfall Gebrauch zu machen.

Heute Nacht war es wieder einmal so weit. Es ging gar nix mehr. Das imaginäre Pipi in der Windel konnte ich nicht beseitigen und war auch zu müde, meine Versuchsreihe fortzusetzen, wie lange es wohl dauert, auf einem unbequemen Stuhl einzuschlafen. Deshalb durfte Hannah ziemlich zügig zu uns ins Bett.
Das ging auch gut bis heute morgen. Harald war schon fertig für den Weg zur Arbeit.
Hannah schlief die ganze Nacht unruhig und als sich durch Haralds Aufstehen dann endlich die Gelegenheit bot, das ganze Bett zu durchpflügen, machte sie davon reichlich Gebrauch. So lange, bis es auf einmal Rrrrrrrrrruuuuuuummmmmmms machte und unser Kind sich auf dem Boden wiederfand. Ein wenig Trost half, aber Hannah war nun endgültig wach und nicht mehr davon zu überzeugen, dass Schlaf doch ein tolles Verjüngungsmittel ist. (Schon gut, sie hat es auch noch nicht nötig.)
Also sind wir sehr zeitig aufgestanden. Gerade noch rechtzeitig, um mitzubekommen, dass die freien Weihnachtsfeiertage Haralds Auto wohl nicht so gut bekommen waren. Es wollte einfach nicht mehr anspringen. Deshalb sitzen wir heute auf dem Trockenen, autotechnisch gesehen, denn nun darf Mamas Auto Papas Arbeitsstätte kennenlernen.

Harald hat normalerweise zwar einen meiner Autoschlüssel an seinem Bund, umgekehrt jedoch nicht, da wir er nur noch einen besitzt. Jedenfalls nahm er nicht nur mein Auto, sondern gleich meinen ganzen Schlüsselbund mit und ließ seinen zu Hause, anstatt mir nur den Autoschlüssel für seinen Wagen dazulassen. Für alle Fälle. Öhm, für welche eigentlich? Das Auto springt doch eh nicht an.
Leider vergaß er dabei, dass sich an seinem Schlüsselbund auch der Schlüssel für seinen Spind auf der Arbeit befand. Er musste also fluchenderweise nochmal nach Hause kommen.

Hat unser Tag nicht prima angefangen?

 

27.12.07 08:51
 
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